Am 28.02.2014 um 18:49 Uhr alarmierte die Bereichsfunkleitstelle Florian Leoben die Freiwillige Feuerwehr Leoben-Stadt und die Freiwillige Feuerwehr Leoben-Göß mit dem Alarmstichwort "B01 - Brandverdacht im Galgenbergtunnel".

In weiterer Folge wurden laut Tunnel-Alarmplan weitere Feuerwehren des Abschnittes Leoben und des Abschnittes Trofaiach (FF Niklasdorf, FF Proleb, BTF Voestalpine Donawitz, BTF Brauerei Göß, BTF Brigl & Bergmeister Niklasdorf, FF Trofaiach, FF St. Peter/Freienstein, FF Gimplach, FF Hafning, FF Laintal, FF Vordernberg) zu diesem Brandereignis alarmiert.

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Zum Tunnelportal St. Michael wurden laut Tunnelalarmplan die Feuerwehren der Abschnitte St. Michael und Mautern alarmiert.

Unverzüglich rückten die Feuerwehren zu diesem vermuteten Brandereignis aus. Die beiden Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Leoben besetzten das ÖBB- Rettungsshuttle, welches am Bahnhof Leoben stationiert ist und bauten parallel die Einsatzleitung am Portal des Galgenbergtunnels auf. Die Einsatzkräfte des Abschnittes Leoben und des Abschnittes Trofaiach sammelten sich ebenfalls am Vorplatz des Galgenbergtunnels.

Nach Einstellung des kompletten Zugbetriebes fuhr das voll ausgestattete, mit SKG-Trägern und Einsatzkräften mit schwerem Atemschutz besetzte Rettungsshuttle in den Galgenbergtunnel ein. Im Zuge dieser Kontrollfahrt von Leoben bis St. Michael wurden die Weichen kontrolliert und festgestellt, dass kein Brandereignis im Tunnel vorlag.
Ab ca. 200 m nach der Tunneleinfahrt Leoben bis zum Ende des Galgenbergtunnels in St. Michael waren Betonabdeckungen an den Kabelschächten und Dämm-Material aufgerissen. Dadurch kam es zu einer starken Rauch- und Staubentwicklung im Tunnel.

Die Ursache war eine an einem auf Gleis 2 fahrenden Güterzug gebrochene Runge. Diese hing vom Waggon seitlich nach unten und richtete dadurch die schweren Schäden im Gleisbereich, an den elektrischen Einrichtungen und Zugsicherungseinrichtungen an.

Auf Grund der Streckensperre bis Knittelfeld, wo der Güterzug angehalten wurde, stand für die Einsatzkräfte der Abschnitte St. Michael und Mautern am Bahnhof St. Michael keine Lok für das Rettungsshuttle zur Verfügung. Somit konnten diese Einsatzkräfte nicht in den Tunnel einfahren.

Nach den Kontrollfahrten der Freiwilligen Feuerwehren Leoben-Stadt und Leoben-Göß mit dem Rettungsshuttle rückten die Feuerwehren um 21:15 Uhr wieder in die Rüsthäuser ein.

Eingesetzte Kräfte:
FF Leoben-Stadt, FF Leoben-Göß, BTF Voestalpine Donawitz, BTF Brauerei Göß, FF Niklasdorf, BTF Brigl & Bergmeister Niklasdorf, FF Proleb, FF Trofaiach, FF St. Peter/Freienstein, FF Gimplach, FF Hafning, FF Laintal, FF Vordernberg (25 Fahrzeuge und 111 Mann)

Freiwillige Feuerwehren der Abschnitte St. Michael und Mautern (20 Fahrzeuge und 118 Mann)

BP Leoben
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