Die Geschichte der Stadt Leoben weiß von zahllosen verheerenden Bränden zu berichten. Bereits aus dem frühen Mittelalter war bekannt, dass ein großes Brandunglück die ganze Stadt in Schutt und Asche gelegt hatte. Dieses Brandereignis soll sich im Jahre 1268 zugetragen haben. Als Folge dieses Brandes ging man an die Verlegung der Stadt in die Murschleife, wo heute Alt-Leoben steht.

Große Brände werden aus den Jahren 1284, 1305,1311,1574, 1646,1655 gemeldet. So schrieben die Chronisten, dass am 9. April 1652 ein Brand 48 Stunden in der Stadt zu verzeichnen war. Noch während des Feuers legten die Bürger das Gelöbnis einer jährlichen Wahlfahrt nach Mariazell ab.

Im Jahre 1847 erließ Bürgermeister Graf eine Verordnung, welche Alarmsignale festsetzte. Vom Schwammerlturm aus wurden im Brandfalle Böllerschüsse abgegeben. So genannte Spritzenkommissäre wurden installiert und übernahmen mit den Feuerkommissären und den Spritzenrohrführern die Agenden des Brandschutzes, aufgeteilt auf die Ortsteile.

In den Vierzigerjahren des 18 Jahrhunderts entstanden in Deutschland die ersten Feuerwehren auf freiwilliger Basis.Auch in Leoben fasste diese die Feuerwehridee Wurzeln. UnmittelbareVeranlassung zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Leoben war ein Großbrand am 14. August 1868. Das Schadensfeuer brach zur Mittagszeit aus und vernichtete mehrere Anwesen des Herren Fischerauer.

Angesehne Bürger der Stadt Leoben traten zusammen und Satzungen wurden ausgearbeitet und im Stadthaltereierlass vom 14. Oktober 1868 genehmigt.

Der damalige Bürgermeister, Herr Anton Lutz, berief im Einvernahmen mit dem Vorstande des bürgerlichen Wirtschaftsvereines, Herrn Dr. Andreas Stern, am 31. Oktober 1868 im Gasthaus "Zum Mohren" die Gründungsversammlung ein. 69 Persönlichkeiten aus allen Bevölkerungsschichten der Stadt stellten sich der nunmehr gegründeten Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Leoben zur Verfügung.

Vom Schwammerlturm aus wurden im Brandfalle Böllerschüsse abgegeben. So genannte Spritzenkommissäre wurden installiert und übernahmen mit den Feuerkommissären und den Spritzenrohrführern die Agenden des Brandschutzes, aufgeteilt auf die Ortsteile.

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